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Männer heiß auf lang ersehntes Derby!

Das beste kommt zum Schluss. Zum Abschluss der Hinrunde der zweiten Bundesliga Süd treffen am Samstag an der Frammersbacher Skihütte die drei unterfränkischen Vereine aufeinander. Mit besonders großer Spannung wird dabei das erste Bundesligaderby zwischen dem Gastgeber TuS Frammersbach und dem TV Haibach erwartet. Während Haibach erstmals in der Vereinsgeschichte in Deutschlands zweithöchster Spielklasse aufschlägt, zählt Frammersbach mittlerweile zu den etablierten Teams in der deutschen Faustballlandschaft. Die beiden Aushängeschilder des Faustballkreises Aschaffenburg haben sich im vergangenen Jahrzehnt durch konstante Jugendarbeit vom Rest der einheimischen Vereine abgehoben. Während in immer mehr Vereinen in und um Aschaffenburg der Faustball endgültig zum Altherrensport mutiert oder sogar überhaupt nicht mehr betrieben wird, stehen Haibach und Frammersbach in der Blütezeit ihrer Abteilungsgeschichte. Eine gefährliche Entwicklung, die sich Jahr für Jahr in den Mannschaftsmeldezahlen wiederspiegelt. Dies schmälert jedoch die Leistung der einheimischen Bundesligisten nicht: Haibach startete furios in die Saison, gewann am Auftaktspieltag beide Partien, wartet aber seitdem auf einen weiteren Erfolg. Besonders die Niederlage gegen den ASV Veitsbronn – ein Konkurrent im Abstiegskampf – vor Wochenfrist schmerzte in der „Hawischer“ Seele. Das Team um Angreifer Valentin Erhardt betonte stets, dass  man so früh wie möglich den Klassenerhalt sichern wolle. Momentan sieht es nicht danach aus, denn die Blauhemden stehen nur zwei Punkte vor dem ersten von zwei Abstiegsplätzen. Der TuS Frammersbach hingegen tümmelt sich als Erstligaabsteiger inmitten der vierköpfigen, punktgleichen Verfolgergruppe. „Die Tabellenkonstellation ist echt interessant. Man darf sich keinen Ausrutscher erlauben wenn man oben dran bleiben möchte“, erklärte TuS-Kapitän Alexander Mill. Nach einer schwachen Vorstellung in Vaihingen fand sein Team vor Wochenfrist zu alter Stärke zurück. Tabellenführer Augsburg wurde 3:0 geschlagen und bei der 1:3-Niederlage gegen Grafenau stimmte zumindest über weite Strecken die spielerische Leistung. Geht es nach Mill soll es beim zweiten Heimspieltag in Folge diesmal mit den vier Punkten klappen. Gleich zu Beginn kommt es zum echten Derby gegen Haibach. „Haibach dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Ich rechne mit zahlreichen Haibacher Fans, die ihr Team unterstützen werden“, warnt Mill aber davor, das Derby auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auf dieses Derby freuen wir uns schon das ganze Jahr. Unser Ziel sind zwei Punkte entweder gegen Frammersbach oder gegen Segnitz“, erklärt Haibachs Abwehrspieler Freddy Maier. Allerdings muss sein Team am Samstag auf Angabenschläger Jörg Herrmann verzichten, der in Kroatian im Urlaub weilt. Nach dem Auftaktspiel trifft der TuS Frammersbach in der zweiten Begegnung des Tages auf den TV Segnitz. Der dritte unterfränkische Zweitligavertreter ist einen Platz vor den Spessartern und verfügt mit Florian Eger über einen der besten Spieler der Liga. Zum Abschluss kommt es dann zum Duell der beiden Gästeteams.       

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